| CFG - vertreten auf dem internationalen "Jugend-Umweltgipfel 2007" | ||
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Die Bayer AG war Gastgeber des erstmals in Mitteleuropa stattfindenden Jugend-Umweltgipfels, den das Unternehmen im Rahmen seiner Partnerschaft mit dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) organisierte. Unter mehr als 1000 Bewerbungen wählte die UNEP in einem Online–Verfahren die 180 Teilnehmer aus. Alle wurden von Organisationen und Schulen nominiert, an denen sie sich in ihren Heimatländern engagieren. Von Herrn Jacob im Differenztierungskurs Bio / Erdkunde angesprochen, bewarb ich mich und hatte das große Glück das Carl–Fuhlrott–Gymnasium zu vertreten.
Eine beeindruckende Eröffnungsfeier mit vielen Showeinlagen und namhaften Gästen wie UNEP–Chef Steiner, Umweltminister Sigmar Gabriel und Ministerpräsident Jürgen Rüttgers erwartete die Teilnehmer am ersten Tag im Ehrholungshaus der Bayer AG in Leverkusen. An den nächsten Tagen traf ich mich in Workshops und Plenarsitzungen mit Jugendlichen aus Namibia, Dänemark, Japan, Australien, Brasilien, den USA und noch vielen anderen Ländern. Neben der Klima-Debatte haben wir die Bedeutung regenerativer Energien oder den Transfer von Technologien diskutiert. Außerdem haben wir Agenden für die Umweltarbeit in verschiedenen Ländern entwickelt. Man verständigte sich ausschließlich in Englisch, auch nach sechs Unterrichtsjahren in dieser Fremdsprache eine "echte" Herausforderung für mich! Exkursionen zu dem Windpark in Grevenbroich oder dem Energiepark Herne, Besuche der Bayer - Werke in Leverkusen und Dormagen rundeten das Programm ab. Ein weiterer Höhepunkt war ein Vortrag des Astronauten Dr. Gerhard Thiele, Leiter des Astronautenzentrums der European Angency ( ESA ) in Köln. Am Ende der Tunza International Youth Conference pflanzte jeder Teilnehmer einen Baum zur Unterstützung der UNEP – Kampagne „Plant for the Planet“. Abends sagte man sich dann "Good bye", "Farvel", "Da swidanja", "Hasta luego", "Auf Wiedersehen". Es war eine spannende Woche, an die ich mich immer gerne erinnern werde.
Ich denke, dass viele Teilnehmer jetzt in ihre Heimatländer zurückkehren werden, um mit ihrem Engagement als Beispiel voranzugehen, viele andere zu motivieren, sich für nachhaltige Entwicklung einzusetzen. Übrigens: Der Begriff Tunza stammt aus der ostafrikanischen Sprache Kisuaheli und bedeutet "eine Sache mit Sorgfalt und Hingabe behandeln". Sören Timm, 31.8.07 |
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