| CFG-Schüler bitten zur Hausmusik | ||
Wer hat da noch Furcht vor oft beschworenen kulturellen Untergangsszenarien, wenn Teenager zur Hausmusik bitten? Da denkt man gleich beruhigt an Töchter aus dem gehobenen europäischen Bürgertum des 18. und 19. Jahrhunderts, aber auch an Mozart, Haydn oder adlige Gönner. Allerdings fand der dritte Hausmusikabend nicht in einem schmucken Salon, sondern der Aula des Carl-Fuhlrott-Gymnasiums (CFG) statt. Hier hatten junge Einzelkämpfer vom CFG, Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium und Gymnasium Am Kothen, darunter die Nachwachspianisten Saskia Orth aus der 5a und Sören Tumeltshammer aus der 5c, und alte Hasen wie Querflötistin Sarah Fresemann (Jahrgangsstufe 12) die Chance, ihre Leistungen zu zeigen. Neben Klassikern wie Chopin, Debussy und Grieg wurde auch Modernes von Hufeisen, Williams (komponierte das Thema aus „Schindlers Liste") und Celine Dion („My Heart will go on") präsentiert. Durch Interpretationen wurde das Genre zwar nicht in seinen Grundfesten erschüttert, bahnte sich aber auf angenehme Weise seinen Weg ins Ohr. So auch Magdalena Sojka, die mit ihrem glockenklaren Gesang der beiden zuckrig süßen Musical-Songs „Memory" („Cats") und „Ich gehör' nur mir" („Elisabeth") locker alle DSDS-Möchtegern-Stars in den Schatten stellte. Selbstvertrauen ist neben fleißig zu absolvierenden Übungseinheiten die Voraussetzung für Erfolg in der Musik. Davon haben alle Teilnehmer jede Menge gezeigt. Foto: cwh |
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