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der Aula des Röntgen-Gymnasiums wurde gestern der "Physikpreis
2005" vergeben.
50 Teilnehmer legten anspruchsvolle Arbeiten vor und wurden für ihr
außerschulisches Engagement ausgezeichnet.
1901
erhielt Wilhelm Conrad Röntgen als erster Physiker den Nobelpreis.
Seitdem versuchen viele ehrgeizige Schüler nicht nur des nach ihm
benannten Röntgen-Gynnasiums in Lennep in seine Fußstapfen
zu treten. Unterstützt werden die ehrgeizigen Naturwissenschaftler
vom Verein zur Förderung von Wissenschaft und Kultur im Bergischen
Land". Dieser schrieb den PhysikWettbewerb in der bergischen Region
aus, dessen Preisträger gestern in der Aula des Gymnasiums geehrt
wurden.
Vortrag über Ultraschall
Rainer Müller, Vertriebsleiter der "Toshiba Medical Systems
Deutschland", gab der Verleihung mit einem Vortrag über Ultraschall
die physikalische Note. Während die Eltern sich angesichts der
physikalischen Grundlagen gelegentlich fragend zu ihrem Nachbarn umdrehten,
nickten die Sieger nur mit den Köpfen. "Die Interessenten an
Physik sind rar gestreut", betonte Norbert Krienen, Vorsitzender
des Fördervereins. Deshalb sei es wichtig, immer wieder auf die spezielle
Förderung hinzuweisen. 50 Schüler gaben 37 Arbeiten über
schulische Experimente der Physik ab. "Eine erfreuliche Steigerung,
denn es gab schon Wettbewerbe, bei denen nur drei oder nicht bewertbare
Arbeiten abgegeben wurden", erläuterte Krienen.
Für
die ersten drei Preisträger gab es gestern Geldpreise über 800,
500 und 350 Euro. Darüber freuten sich Alexander Körschgen (Leibniz
Gymnasium), Jasper Rauh (Gymnasium am Kothen in Wuppertal) sowie Patrik
Diehle und Leonard Blume (beide Carl-Duisberg-Gymnasium Wuppertal). Körschgen
erforschte rechnergestützte Aufzeichnungen von Titrationskurven".
Das Gymnasium am Kothen erhielt als Schule des Siegers einen Scheck über
250 Euro für die Physiksammlung.
Einen Technik-Sonderpreis
über 250 Euro, der zum ersten Mal spontan vergeben wurde, bekam Lukas
Varnhorst (Carl-Fuhlrott-Gymnasium Wuppertal) für seine besonders
innovative Arbeit. Er bastelte einen eigenen Beamer im Wert von 150 Euro
und hielt einen praktischen Vortrag über optische und elektrische
Gesetze praktisch angewendet am Beispiel eines selbst gebauten Videobeamers".
Einen Sonderpreis zur Förderung des weiblichen Nachwuchses bekamen
Silke Matschulat und Karolina Marciniak (Städtisches Gymnasium Siegesstraße
in Wuppertal) -ebenfalls mit 250 Euro dotiert- überreicht.
Mit musikalischer Untermalung der Remscheider Gruppe "Blue Champain
and the Groove Masters" klang die feierliche Verleihung im Röntgen-Gymnasiums
aus. Und Rainer Müller fand die treffenden Schlussworte: "Nur
wer ein Ziel hat, kann es erreichen".
Kristina de Giorgi
Rheinische Post, 7.11.05
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